Nepal-Trekking - Everest Region Namche (11)
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TREKKINGREISE NEPAL - DURCH DAS HERZ DER EVEREST-REGION

Manaslu-Umrundung - Hochgebirge und gelebte Himalaya-Kultur
Die Manaslu-Umrundung wird bei ambitionierten Trekkern und Wanderern immer beliebter. Wir sind total begeistert von der grandiosen Landschaft, den einzigartigen und authentischen Begegnungen mit der immer gastfreundlichen Bevölkerung, der geringen Zahl an Touristen und nicht zuletzt den gut abgestimmten Etappen, die für die Akklimatisation so wichtig sind.
Die Überquerung des über 5100 Meter hohen, hochalpinen Larkya La ist schon ein besonderes Erlebnis. Aber auch der Weg hinauf ist etwas ganz Besonderes. Das Trekking führt von feuchten Wäldern und Ackerland bis hin zu alpinen Wiesen und Gletschermoränen.
Wir haben uns ein paar versteckte Juwelen angesehen, zum Beispiel den Birendra-See, Pungyen Gompa und das Manaslu-Basislager.
Wenn du durch die Dörfer Sama Gaun, Pewa Village, Namrung, Lho Gaun, Samdo und Besisahar läufst, kannst du eine Menge einzigartiger Kultur entdecken.
Der Weg ist gesäumt von vielen historischen Klöstern und anderen Gotteshäusern. Sie zeigen, dass die Region sehr stark vom Buddhismus geprägt ist. Wenn du dir die Klöster ansiehst, siehst du, wie die Bergdörfer durch Bräuche und Rituale, die schon seit Jahrhunderten bestehen, ihre ruhige Lebensweise bewahren. Die im Wind wehenden Gebetsfahnen tragen zur spirituellen Atmosphäre bei.
In Kathmandu und unterwegs gibt es noch ein Besichtigungsprogramm, das die Reise perfekt abrundet.
15 Tage
4 bis 10 Personen
Ausdauer
Technik
Eine Übersicht unserer Schwierigkeiten findest du hier.
2795,00 € / Person
Termine
Einige Plätze frei
Mindesteilnehmeranzahl liegt aktuell vor
Mindestteilnehmerzahl: 4 Personen
Maximalteilnehmerzahl: 10 Personen
Januar - 2026
714700
01.01. - 15.01.2026
Donnerstag - Donnerstag
Oktober - 2026
714701
16.10. - 01.07.2027
Freitag - Donnerstag
2795,00 €
Normalpreis
2795 €
Es sind noch 10 Plätze verfügbar.
Programmablauf
1. Tag: Ankunft in Kathmandu

Nach deinem Flug und dem unkomplizierten Einreiseverfahren wirst du am Ausgang des Tribhuvan-Airports in Kathmandu von unserem Team abgeholt. Die quirlige Atmosphäre wird dir sofort auffallen, und schon auf dem Weg vom Flughafen ins Stadtzentrum wirst du von den Eindrücken überwältigt sein. Im Hotel kannst du dich frisch machen und ausruhen. Am Nachmittag trifft sich die gesamte Gruppe zu einem Welcome-Drink und einem gemeinsamen „Namaste”, der üblichen Begrüßung in Nepal. Am Abend gehen wir gemeinsam in ein typisches Restaurant essen.

2. Tag: Vorbereitung und Kathmandu

Der Vorbereitungstag in Kathmandu dient dazu, uns in Ruhe auf das bevorstehende Trekking-Abenteuer einzustimmen. Beim gemeinsamen Ausrüstungscheck stellen wir sicher, dass alles vollständig, funktionstüchtig und für die kommenden Tage optimal gepackt ist. Letzte Besorgungen können erledigt und offene Fragen geklärt werden.
Sicher bleibt Zeit für einen entspannten Stadtrundgang durch die lebendige Altstadt mit ihren Tempeln, Märkten und Gassen. So tauchen wir in die besondere Atmosphäre Nepals ein, bevor es am nächsten Morgen früh losgeht: eine lange, eindrucksvolle Fahrt zum Ausgangspunkt der Manaslu - Umrundung erwartet uns!

3. Tag: Fahrt zu unserem Start der Manaslu Umrundung - Jagat 1400m
10-11 Std. 155 km km

Nach einem guten Frühstück verlassen wir frühmorgens Kathmandu. Auf dem Prithvi Highway und entlang des Himalaya fahren wir durch die Vorberge in die Provinz Gorkha zwischen Kathmandu und Pokhara. Schließlich folgen wir dem Budhi Ghandaki Fluß bis nach Machhakhola. Ab hier wird die Straße abenteuerlicher und wir steigen für die letzten rund 15km auf Jeeps um.
Hinweis: je nach den aktuellen Straßenverhältnissen erfolgt der Fahrzeugwechsel bereits früher! Die genaue Logistik für die Fahrt wird vor Ort kurzfristig entschieden)
Mit jeder Stunde wird die Landschaft ursprünglicher: Terrassenfelder, kleine Dörfer und tiefe Flusstäler begleiteten uns auf der langen Fahrt.
Nach Arughat bzw. Soti Khola wird die Straße holpriger und abenteuerlicher. Schmale Pisten führen uns immer weiter in das abgelegene Gebiet rund um den Manaslu.
Nach 10–11 Stunden erreichen wir schließlich Jagat auf ca. 1400m, den offiziellen Startpunkt unserer Manaslu-Umrundung.
Ein langer Fahrtag voller Eindrücke und die erste Nacht in einer einfachen lokalen Lodge in unseren warmen Schlafsäcken.

4. Tag: Durch die wilde Schlucht des Budhi Gandaki - Trekking von Jagat nach Deng ca. 1850m
↑ ca. 800 Hm ↓ ca. 350 Hm 7 Std.

Die heutige Etappe fordert uns erstmals auch körperlich etwas heraus: Von Jagat (1.400 m) steigen wir in rund 7–8 Stunden hinauf nach Deng (ca. 1.850 m) – tiefer hinein in die wilde Bergwelt des Manaslu-Gebiets.
Schon kurz nach dem Aufbruch tauchen wir ein in eine spektakuläre Schluchtenlandschaft. Der Budhi Gandaki zwängt sich durch enge Felswände, während wir auf Pfaden hoch über dem Fluss wandern.
Der Weg führt stets auf und ab, passiert kleine Weiler leitet durch Wälder und Anbaugebiete. Vorbei an rauschenden Wasserfällen und hin und wieder auch über die berühmten Hängebrücken. Je weiter wir dem Budhi Khola folgen, desto mehr ist die Region vom tibetischen Glauben geprägt. Manimauern säumen mehr und mehr unseren Weg - an diesen werden wir stets links vorbeigehen um die Götter wohl zu stimmen.
Wenn wir schließlich Deng erreichen, liegt ein intensiver Trekkingtag hinter uns – spürbar in den Beinen, aber belohnt mit unvergesslichen Eindrücken zur Natur und zu der Lebensweise in dieser Region.

5. Tag: Auf dem Weg ins Herz des Manaslu-Gebiets Trek von Deng nach Namrung ca. 2600m
↑ ca. 1000 Hm ↓ ca. 250 Hm 6 Std.

Unsere heutige Etappe führt uns von Deng (ca. 1.850 m) hinauf nach Namrung auf ca. 2.650 m. Für die abwechslungsreiche Strecke planen wir 7–8 Stunden Gesamtzeit ein (Gehzeit ca. 6 Std).
Heute begleitet uns wieder das Rauschen des Budhi Gandaki. Das Tal wird etwas weiter, wir überqueren den Fluss mehrfach und in der Ferne sehen wir bereits erste schneebedeckte Gipfel.
Von den umgebenden Hängen stürzen immer wieder Wasserfälle.
Unterwegs passieren wir kleine Dörfer mit verzierten Häusern. Erste größere Chörten (Grab- und oder Gedenkstätten) sind Zeichen dafür, dass wir nun deutlich im tibetisch geprägten Kulturraum unterwegs sind.
gegen MItag ereichen wir den Ort Ghap, der sich für eine ausgebige Pause in einem der Tea houses anbietet.
Mit zunehmender Höhe wird der Weg etwas anspruchsvoller und das Ambiente alpiner. Die Szenerie entschädigt uns für jede Anstrengung. Wenn wir schließlich Namrung erreichen, spüren wir, dass wir nun im Hochgebirge rund um den Manaslu angekommen sind.

6. Tag: Langsam wirds alpin - Trek von Namrung nach Lho ca. 3150m
↑ 700 Hm ↓ 200 Hm 4-5 Std.

Heute geht es von Namrung (ca. 2.650 m) hinauf nach Lho/Shyala auf 3.180 m – eine anspruchsvolle, aber landschaftlich überwältigende Etappe von 4-5 Stunden Gehzeit.
Der Weg führt heute stetig bergauf. Zu Beginn durch einen wunderschönen Bergwald hinauf nach Lhi. Am Weg befindet sich eine sehr große Gebetsmühle. Weiter durch terrassierte Felder und lichte Rhododendronwälder. Immer wieder bieten sich spektakuläre Ausblicke auf die "großen Berge" und die Schluchten des Budhi Gandaki.
Mit jedem Höhenmeter spüren wir die frische, klare Bergluft, die die Anstrengung fast vergessen lässt. Schließlich erreichen wir Lho, ein kleines Dorf hoch über dem Fluss, umgeben von beeindruckender Bergkulisse – ein idealer Ort, um die heutige Etappe in Ruhe ausklingen zu lassen und die Aussicht zu genießen.
Wer möchte kann noch zu einem kleinen Kloster über dem Dorf wandern und vom dortigen Aussichtspunkt das Manaslu Massiv auf sich wirken lassen.

7. Tag: WOW - Aussicht beim Kloster Pung Gyen (ca. 4.050m) und Trek bis Samagaon (ca. 3.550m)
↑ 900 Hm ↓ 500 Hm 7-8 Std.

Ein anstrengender, aber unvergesslicher Tag erwartet uns.
Von Lho 3.180m wandern wir zunächst hinauf nach Shyala 3.500m. Weiter führt der Weg ca. 3 Std. hinauf in ein Hochtal. Am Ende des Tals liegt das kleine Kloster Pung Gyen 4.050m direkt unter dem Doppelgipfel des Manaslu.
Von hier eröffnet sich eine spektakuläre Aussicht auf die umliegenden Berge. Dieser Tag trägt in perfekter Weise zu unserer Akklimatisation bei und die Aussicht ist überwätigend!
Beim Rückweg flgen wir zunächst der Aufstiegsroute halten uns später dan links direkt in Richtung unseres Tagesziels Samagaon auf ca. 3.550m.

8. Tag: Manaslu Base Camp oder Ruhetag und Wanderung nach Samdo 3.850m
↑ ca. 1200 Hm ↓ ca. 950 Hm 7-9 Std.

Ein weiterer Tag, der im Zeichen der Akklimatisation für die nächsten Tage gedacht ist.
Wir haben vor in Richtung Base Camp des Manaslu zu steigen. Schon gestern haben wir uns den Gletschern genähert. Heute wollen wir nahe an den Manaslu Gletscher kommen.
Das erste Highlight ist der Birendra Tal - der Gletschersee des Manaslu Gletschers. Hier entscheiden wir, ob wir weiter in Richtung Manaslu Base Camp (4.500m) aufsteigen oder direkt nach Samdo 3.850m laufen.
Ja nachdem wie wir uns an diesem Tag fühlen wählen wir die passende Route. Eine gute Akklimatisation steht immer im Vordergrund! Dank der professionellen Begleitung durch unsere nepalesischen Partner können wir uns auch vor Ort aufteilen. Sind aber spätestens am Nachmittag wieder bei Tee oder Kaffee zusammen um uns auszutauschen.

9. Tag: Gemütlich dem höchsten Punkt entgegen! Von Samdo nach Dharmashala

Wir nähern uns unserem höchsten Punkt der Tour - heute wollen wir bis nach Dharmashala unserem Base Camp und der Ort mit der höchsten Schlafhöhe für uns.
Sehr langsam wandern wir von Samdo 3.850m teils steil hinauf nach Dharmashala 4.460m. Die Etappe ist kurz und das ist gut so! Wir ruhen uns aus und wandern dann am Nachmittag noch ohne Gepäck 200-400 Höhenmeter weiter hinauf. Diese Maßnahme unterstützt die Akklimatisation und hilft in der regel eine besser nacht in dieser Höhe zu haben.
Die Landschaft ist hier oben sehr karg aber grandios, beeindruckend und meditativ. Wir suchen uns für den Ausflug am Nachmittag einen Aussichtspunkt mit Blick zum Larkya La unserem morgigen Übergang auf die Nord-West Seite des Manaslu.
Heute st sicher bei uns allen schon die Spannung für den nächsten Tag groß - hält das Wetter? Sind wir alle fit genug? Werden wir gut schlafen? ...

10. Tag: Höhepunkt der Manaslu-Trekkingtour; Trek über den Larkya La 5.106m und Abstieg bis Bhimthang 3.590m
↑ ca. 900 Hm ↓ ca. 1450 Hm 8-10 Std.

Heute erwartet Sie der Höhepunkt Ihrer Trekkingtour: die Überquerung des Larkya La, einen der spektakulärsten Trekking Pässe des Himalaya. Schon vor Sonnenaufgang, gegen 4–6 Uhr, starten wir unseren Aufstieg in der kühlen Dämmerung. Wir folgen dem fad, den wir gestern schon kur erkundet haben über Moränenhügel und steinige Abschnitte. In den ersten Sonnenstrahlen glühen die Nordostflanken des Manaslu und die umliegenden Gipfel in einem magischen Rot, ein Naturschauspiel, das die Strapazen des frühen Aufstehens mehr als belohnt.
Kurz vor dem Pass lädt eine kleine Teehütte zur willkommenen Pause ein. Endlich ist es soweit: der Larkya La Pass ist erreicht! Die Aussicht ist überwältigend: die vergletscherte Annapurnakette, Himlung Himal (7.126 m), Kanguru (6.981 m) und zahlreiche weitere 6.000er-Gipfel erstrecken sich majestätisch vor uns, während tief unter uns drei Gletscher bei Bhimthang zusammenfließen.
Der Abstieg erfolgt über teilweise sehr steile Passagen aus Blockwerk und Moränen. Nach einem langen, intensiven Tag erreichen wir Bhimthang, wo die Lodge mit warmem Essen und wohlverdienter Ruhe auf uns wartet. Ein unvergesslicher Tag geht zu Ende, seine Eindrücke werden wir in ihrer Fülle erst in den nächsten tagen ganz realisieren.

11. Tag: Von Hochalmen zu Flusstälern – ein Tag voller Farben; Trek Goa ca. 2.500m
↑ ca. 300 Hm ↓ ca. 1400 Hm 5-6 Std.

Heute verlassen wir die beeindruckende Eiswelt und die majestätischen Gipfel rund um Bhimthang. Die Farben der Wiesen und Wälder kehren zurück.
Zunächst steigen wir kurz auf die Moräne, bevor der Weg größtenteils abwärts dem Fluss folgt. Durch urzeitlich wirkende Wälder und hochalpine Landschaften wandern wir weiter, wobei Nadel- und Laubbäume immer wieder von im Frühjahr leuchtenden Rhododendren abgelöst werden.
Unser Lunch (Mittagspause) findet in Karche statt, bevor der Abstieg weiter nach Gho führt. Nach der Flussüberquerung im Dhud Khola tauchen wir in zauberhafte Pinien- und Rhododendrenwälder ein, durchqueren bunte Terrassenfelder und genießen die letzten Blicke auf die gewaltigen Berge, die uns heute begleiten.
Ein Tag voller Natur, Farben und abwechslungsreicher Landschaften und sicher noch vielen Gedanken an die letzten Tage.

12. Tag: Annapurna Junction - Trek von Goa über Tilche nach Dharapani; Fahrt nach Besishar

Heute erleben wir eine Veränderung! Nach den ruhigen Tagen am Manaslu werden wir um gut 25 Jahre in die Zukunft versetzt - wir treffen auf die Annapurna Umrundung. Viele Lodges, Hotels, Trekker und eine Straße empfangen uns.
Wir beenden hier unsere Wandertage und nutzen Jeeps für die Fahrt nach Besishar. Den Transitort Bhulbhule und weitere passieren wir zügig.

13. Tag: Fahrt nach Kathmandu

Am Vormittag werden wir abgeholt und fahren mit Privattransfer nach Kathmandu. Im Hotel Nomad nutzen wir sicher das Bad und weitere Annehmlichkeiten ausführlich. Sicher ist noch genügend Zeit um vom Hotel aus Thamel zu erkunden.
Die Fahrzeit liegt bei 5-6 Stunden bei normalem Verkehr.
Hinweis: Wenn du deine Tour verlängern möchtest besteht von Besishar auch zum Beispiel die Möglichkeit nach Pokhara zu fahren.

14. Tag: Ein ganzer Tag Zeit für eine spannende Stadt
15. Tag: Transfer zum Flughafen und individueller Heimflug

Ja nach Abflugzeit steht noch ein ganzer Tag zur freien Verfügung in Kathmamndu zur Verfügung. Du bekommst in Abstimmung mit unseren Partnern vor rt einen privaten Transfer vom Hotel zum Flughafen passend zu deinem Abflug.
Solltest du deinen Aufenthalt noch individuell verlängern wollen sprich uns rechtzeitig im Vorfeld deiner Buchung darauf an.



Alle Details auf einen Blick
Treffpunkt

Kathmandu Flughafen (genaue Infos folgen)

Ende der Tour

Kathmandu Flughafen (genaue Infos folgen)

Weitere Dateien / Downloads
Verpflegung

Als Verpflegung auf Tour empfehlen wir Müsliriegel, Trockenobst oder Fruchtschnitten in überschaubarer Menge sowie mind. 1 l Getränk.

Hinweis

Bitte beachte: Wetterveränderungen und Witterungsbedingungen können den technischen Anspruch der Tour beeinflussen. Wir passen die Route natürlich an die Gegebenheiten an, wo es nötig ist. Dennoch kann es vorkommen, dass der Schwierigkeitsgrad kurzfristig höher ausfällt als ursprünglich angegeben. Bitte berücksichtige dies bei deiner Buchung und stelle sicher, dass du auf solche Herausforderungen vorbereitet bist.

Hinweis zur eingeschränkten Mobilität

Unsere Reisen und Tagestouren sind nicht in all ihren Bestandteilen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet, bitte kontaktieren Sie uns bei diesbezüglichen Fragen.

Hinweis zur Mindestteilnehmerzahl

Mehrtagestouren (ab 7 Tagen Dauer): Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl (siehe oben) werden Sie bis spätestens 20 Tage vor Tourstart per E-Mail von uns informiert.
Mehrtagestouren (ab 2 bis 6 Tagen Dauer): Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl werden Sie bis spätestens 7 Tage vor Tourstart per E-Mail von uns informiert.
Tagestouren: Bei Tagestouren werden Sie am Vortag bis spätestens 10:00 Uhr über die Durchführung oder Nicht-Durchführung per E-Mail von uns informiert.



Einreisebestimmungen & Sonstige Reiseinfos Nepal

Reiseziel Nepal – Nationalität Deutschland (Stand: 14.01.2025)

Weiterführende Informationen gibt es beim Auswärtigen Amt.

Für alle Fragen zu deinen Rechten und den Einreisebestimmungen stehen wir dir gerne beratend zur Seite! Rufe uns einfach on oder schreibe uns eine E-Mail.

Wir entnehmen alle Inhalte der Webseite des Auswärtigen Amtes.

Führerschein

Für Aufenthalte bis zu 15 Tage ist der internationale Führerschein in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig. Danach ist ein nepalesischer Führerschein erforderlich.

Zollbestimmungen und Mitführverbote

Die Einfuhr von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, aber deklarationspflichtig. Die Ausfuhr größerer, bei der Einreise nicht deklarierter Devisenbeträge ist strafbar.

Die Landeswährung darf nicht ein- oder ausgeführt werden.

Bereits gebrauchte Gegenstände, Nahrungsmittel und Medikamente für den persönlichen Bedarf dürfen, vorbehaltlich eines Einfuhrverbots, siehe Department of Drug Administration DDA, zollfrei ein- bzw. ausgeführt werden.

In Nepal hergestellte Produkte dürfen vorbehaltlich eines Ausfuhrverbots, siehe Department of Customs, bis zu dem bei Einreise von Reisenden deklarierten Betrag in ausländischer Währung, der bei einer Bank oder bei einer staatlich autorisierten Wechselstube getauscht wurde, genehmigungsfrei ausgeführt werden.

Bei der Ausfuhr von Gütern ist die Negativliste des nepalesischen Zolls zu geschützten Kulturgütern sowie zu Produkten geschützter Tier- und Pflanzenarten des Department of Customs zu beachten.

Für die Einfuhr und Nutzung von Drohnen (UAV – Unmanned Aerial Vehicle) ist die vorherige Einholung zahlreicher Genehmigungen erforderlich. Zumindest die Tourismusbehörde und das Innenministerium und ggf. die Verwaltung des betroffenen Naturschutzgebietes müssen die Genehmigung erteilt haben; bei Drohnen über 2 kg Gewicht auch die Zivile Luftfahrtbehörde (CAAN). Bei Forschungsvorhaben gelten zusätzliche Regeln.

Verbindliche Auskünfte zu Zollbestimmungen erteilt das nepalesische Finanzministerium.

Tiere

Haustiere können mit ausreichendem Tollwut-Impfschutz und einem aktuellen tierärztlichen Gesundheitsattest (nicht älter als 24 Stunden) eingeführt werden. Zollformalitäten können jedoch langwierig sein.

Visabestimmungen

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum, das vorab bei einer nepalesischen Auslandsvertretung beantragt werden muss.

Aktuelle Einreise- und Visabestimmungen und Gebühren bieten das Department of Immigration und die nepalesische Botschaft in Berlin.

Visum vor der Einreise

Das Visum vor Einreise kann in Deutschland bei der nepalesischen Botschaft in Berlin sowie bei den nepalesischen Honorarkonsuln in Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart beantragt werden. Dort sollte man sich die Einreisevorschriften im eigenen Interesse vor Antritt der Reise bestätigen lassen.

Laut derzeitiger Auskunft der nepalesischen Einwanderungsbehörde soll die Visumserteilung bis zum Ende der Gültigkeit des Reisedokuments möglich sein. Auf eine Restgültigkeit des Passes von noch mindestens sechs Monaten sollte dennoch geachtet werden. Fluggesellschaften können die Beförderung von Passagieren ansonsten ablehnen und tun dies vereinzelt.

Visa-on-Arrival

Der Visa-on-Arrival-Service steht wieder zur Verfügung. Die Gebühren sollten passend in bar in USD bzw. der Gegenwert in EUR mitgeführt werden (15 Tage/30 USD, 30 Tage/50 USD, 90 Tage/125 USD). In der Ankunftshalle des Tribhuvan International Airports stehen mehrere Automaten, an denen ein Visumsantrag elektronisch eingegeben und das Passfoto gefertigt werden kann.

Inhaber von Passersatzdokumenten können den Visa-on-Arrival-Service nicht in Anspruch nehmen.

Verlängerung des Aufenthalts

Touristenvisa sind auf bis zu 150 Tage verlängerbar, sofern die zuständigen Behörden die Voraussetzungen für eine Verlängerung als gegeben betrachten.

Aufenthalte ohne oder mit abgelaufenen Visa führen zu hohen Geld- und teilweise auch Gefängnisstrafen.

Überschreitung des Aufenthalts

Aufgrund neuer Richtlinien werden die Überziehung erteilter Visa und vor allem nicht erlaubte Tätigkeiten mit Touristen- oder Studenten-Visa strenger überprüft. Wird der Aufenthalt in Nepal nach Ablauf des Visums unerlaubt fortgesetzt, droht eine Geldstrafe von derzeit 2 USD für jeden ohne Aufenthaltsgenehmigung in Nepal verbrachten Tag. Ab dem 31. Tag erhöht sich der Tagessatz auf 3 USD, bei mehr als 90 Tagen auf 5 USD, bei mehr als 150 Tagen auf 8 USD. Wird die Strafe nicht bezahlt, muss mit einer langen Haftstrafe gerechnet werden, bei der sich die Geldbuße um 300 NPR am Tag reduziert. Im Falle der Ausübung einer (unbezahlten) Tätigkeit ohne entsprechende Arbeitserlaubnis ist mit einer Geld- und Gefängnisstrafe zu rechnen.

Arbeitsaufnahme/Freiwilligendienst

Zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit und von Freiwilligendiensten muss eine Arbeitserlaubnis beantragt werden. Die Ausübung dieser Tätigkeiten mit einem Touristenvisum ist illegal und wird bestraft. Dies gilt auch für medizinische Hilfsaktionen in Nepal (sog. „Health Camps“), die zusätzlich immer die Zustimmung des „Nepal Medical Councils“ benötigen.

Sicherheit

Terrorismus

Es ist immer wieder mit Sprengstoffanschlägen mit Verletzten und Toten zu rechnen. Diese können auch außerhalb der Hauptstadt nicht ausgeschlossen werden. Gleichwohl waren Ausländer bisher kein Ziel solcher Anschläge.

  • Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.
  • Meiden Sie möglichst größere Menschenansammlungen.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

In Nepal kommt es vereinzelt zu kurzfristig ausgerufenen „Bandhs“ (Zwangsstreiks) mit Blockaden bzw. Straßensperren, lokal auftretender Gewaltbereitschaft sowie geschlossenen Geschäften und Schulen (auch im Kathmandu-Tal), die teilweise auch gewaltsam durchgesetzt werden. Diese Streiks können das öffentliche Leben empfindlich stören und zu enormen Behinderungen im Reiseverkehr führen.

Besonders im Terai, dem südlichen Grenzland zu Indien, ist mit Protestaktionen und gewaltsamen, unter Umständen auch gefährlichen, Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen politischen Gruppierungen und den Sicherheitskräften zu rechnen.

An den Grenzübergängen zu Indien kann es aufgrund der politischen Situation sowohl auf nepalesischer als auch auf indischer Seite zu Verzögerungen beim Grenzübertritt kommen.

  • Informieren Sie sich zur aktuellen Lage über die lokalen Medien oder über die Touristenpolizei an Ihrem Aufenthaltsort.
  • Meiden Sie größere Menschenansammlungen und Demonstrationen, siehe auch Reiseinfos - Rechtliche Besonderheiten. Gewalttätige Eskalationen können nicht ausgeschlossen werden; es kann auch kurzfristig zur Verhängung von Ausgangssperren durch die Sicherheitsbehörden kommen.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Insbesondere in touristischen Gegenden kann es zu Kleinkriminalität wie Taschendiebstählen und Handtaschenraub, aber auch zu Einbrüchen kommen. Während der Festival-Saison von September bis November kommen derartige Delikte gehäuft vor.

In der Vergangenheit kam es zu Übergriffen gegen alleinreisende Trekker. Alleinreisende Frauen waren nach Einbruch der Dunkelheit bereits Opfer von Vergewaltigungen.

Kriminelle Organisationen und andere Gruppierungen versuchen vereinzelt, nationale und internationale Organisationen, Geschäftsleute und Einzelpersonen zu erpressen und setzen Forderungen teilweise mit Gewalt durch. Auch Trekking-Reisende sind gelegentlich Ziel derartiger „Spenden-Erpressungsversuche“. Ein ortskundiger Führer kann in solchen Fällen deeskalierend wirken.

Im Umgang mit staatlichen Sicherheitskräften, die oftmals nur über geringe Fremdsprachenkenntnisse verfügen, ist zu beachten, dass in Nepal manchmal ein anderes Rechtsverständnis besteht; auch kommt es zu Parteinahme gegen Ausländer. Das gelegentlich robuste Auftreten staatlicher Sicherheitskräfte mag befremden, Kritik oder Diskussionen hierzu sollten jedoch unterbleiben. In Touristengegenden wenden Sie sich an die „Tourist Police“.

  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, auf Märkten und im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Trekken Sie nicht alleine, sondern nur in Gruppen, und buchen Sie bei verlässlichen Reiseagenturen.
  • Seien Sie insbesondere als Frau nach Einbruch der Dunkelheit besonders vorsichtig und nicht allein unterwegs.
  • Verhalten Sie sich möglichst kooperativ und geduldig gegenüber Sicherheitskräften.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.
Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen:
Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.

Die Einreise mit einmal als verloren oder gestohlen gemeldeten Reisedokumenten wird in Nepal regelmäßig verweigert, auch wenn diese Dokumente von innerdeutschen Behörden zurückgegeben und der entsprechende Vermerk in den Fahndungslisten gelöscht wurde. In diesen Fällen sind Reisende dazu gezwungen, auf eigene Kosten die Rückreise anzutreten.

Rechtliche Besonderheiten

Nepalesische Polizei und Justiz verfolgen sämtliche Drogendelikte konsequent. Bei Verstößen drohen lange Gefängnisstrafen.

Bereits aus Sicherheitsgründen sollten sich Ausländer von Demonstrationen und größeren Menschenansammlungen fernhalten. Ausländer, die an Protestaktionen teilnehmen, können sich unter Umständen strafbar machen.

Die Ausfuhr größerer, bei der Einreise nicht deklarierter Devisenbeträge (über 5.000 USD) kann ebenfalls zu hohen Geld- und Haftstrafen führen.

Sexuelle Handlungen mit Minderjährigen sind verboten. In Nepal wurden in jüngster Vergangenheit hohe Geldstrafen und langjährigen Freiheitsstrafen für derartige Vergehen ausgesprochen. Der Missbrauch von Kindern durch Deutsche im Ausland wird auch in Deutschland strafrechtlich verfolgt.

Das nepalesische „Electronic Transactions Act“ stellt Beiträge in sozialen und elektronischen Medien, die den sozialen Frieden Nepals stören oder Personen diffamieren, unter Strafe. Ausländer können mit Ausweisung oder/und auch Gefängnisstrafen bestraft werden.

Die Benutzung von Drohnen ohne erforderliche Genehmigungen kann zur Konfiszierung und zu hohen Bußgeldern führen. Auch die Haftung für mögliche Personen- oder Sachschäden, die durch den Drohnenbetrieb verursacht werden, liegt bei der Person, die die Drohne fliegen lässt.

Natur und Klima

Überschwemmungen/Erdrutschgefahr

Es kann aufgrund von Überschwemmungen/Erdrutschen zu Einschränkungen im Straßenverkehr kommen, insbesondere auf den Schnellstraßen rund um das Kathmandu-Tal. Trotz zunehmender Normalisierung der Situation bleibt weiterhin Vorsicht geboten.

  • Seien Sie besonders achtsam und umsichtig.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel mit sich.
  • Halten Sie sich unbedingt an die Empfehlungen und Anweisungen der nepalesischen (Katastrophenschutz-)Behörden.
  • Verfolgen Sie die aktuelle Wettervorhersage.

Erdbeben

Nepal liegt in einer seismisch aktiven Zone, insbesondere das Himalaya-Gebiet gilt als stark erdbebengefährdet. 2023 erschütterten Erdbeben der Stärke 6,4 die Region und forderten Tote und zahlreiche Verletze sowie erhebliche Sachschäden. Die Folgen der Beben beeinträchtigen die Infrastruktur (Straßen, Strom-, Wasserversorgung u.a.) weiterhin.
Im Falle erneuter schwerer Erdbeben muss davon ausgegangen werden, dass medizinische Einrichtungen und generelle Notfallausstattungen überlastet sind.
Klima

Es herrscht Monsunklima, im Norden durch die Höhenlage gemildert.
Während der von etwa Juni bis Anfang Oktober andauernden Monsunzeit entstehen in ganz Nepal durch plötzlich auftretende und oft länger anhaltende Unwetter immer wieder Überschwemmungen, Sturzfluten und Erdrutsche, die auch die Hauptreisewege betreffen und einschränken können.

  • Beachten Sie die Unwetterwarnungen des Department of Hydrology and Meteorology und lassen Sie insbesondere an Berghängen und Flüssen besondere Vorsicht walten.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Machen Sie sich mit den Verhaltenshinweisen des Deutschen GeoForschungsZentrums bei Erdbeben vertraut.
Minderjährige

Es gelten keine besonderen Bestimmungen für alleinreisende Minderjährige, dennoch wird empfohlen, dass Minderjährige nicht unbegleitet reisen. Eine entsprechende Erklärung der Erziehungsberechtigten sollte mitgeführt werden.

Beachten Sie die Hinweise für eine Einverständniserklärung für Minderjährige.

Infrastruktur/Verkehr

Aufgrund von Naturkatastrophen und Überschwemmungen in der Monsunzeit von etwa Juni bis Anfang Oktober gibt es im ganzen Land weiterhin Infrastrukturschäden und unpassierbare Straßen.

Der Luftverkehr entspricht nicht europäischen Sicherheitsstandards. Alle nepalesischen Luftfahrtunternehmen stehen auf der "gemeinschaftlichen Liste unsicherer Fluggesellschaften der EU":https://transport.ec.europa.eu/index_en.

Es herrscht Linksverkehr. Lokale Taxis, Busse und Mietwagen stehen zur Verfügung.

Bei Reisen über Land muss mit den Behinderungen wie insbesondere großen Verzögerungen wegen unzureichender Infrastruktur und Streiks gerechnet werden.

Technische Überwachungen der Fahrzeuge werden in Nepal nicht regelmäßig durchgeführt; die allgemein verbindlichen Verkehrsregeln werden von der großen Mehrheit der Fahrer missachtet. Schwere Verkehrsunfälle - auch mit Todesfolge - passieren insbesondere bei Überlandfahrten häufig.

Eine ausreichende medizinische Versorgung, gerade bei Notfällen oder Unfällen, kann in weiten Landesteilen nicht gewährleistet werden, ein zuverlässig funktionierendes Rettungswesen besteht nicht. Auch infolge der nicht immer störungsfreien Kommunikation können sich in Notfällen erhebliche Schwierigkeiten ergeben, weil Hilfeleistungen nicht rechtzeitig organisiert werden können. Es besteht über größere Strecken kein oder unzureichender Mobilfunk bzw. Internet-Empfang.

  • Erkundigen Sie sich vor Reisen bei Ihrem Reiseveranstalter oder der örtlichen Reiseleitung über die Durchführbarkeit Ihrer Reise.
  • Informieren Sie sich während Ihres Aufenthalts in den lokalen Medien.
  • Wählen Sie Ihr Transportmittel und die Fahrtroute kritisch aus und achten Sie auf Mindeststandards von Sicherheit.
  • Benutzen Sie keine normalen Überlandbusse, sondern ausschließlich gekennzeichnete Touristenbusse.
  • Fahren Sie selbst stets defensiv, vorausschauend und mit angemessener Geschwindigkeit.
  • Informieren Sie Ihr Hotel oder Angehörige über geplante Abfahrt- und Ankunftszeiten sowie Ihre Reiseroute.
  • Gute Kenntnisse in der Ersten Hilfe können das Risiko bleibender Gesundheitsschäden im Falle eines schweren Unfalls reduzieren.
Gesundheitsbestimmungen

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus Gelbfieberendemiegebieten müssen alle Personen ≥ neun Monaten einen gültigen Gelbfieberschutz nachweisen.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung in den Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.

Dengue-Fieber

Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Auch in Kathmandu (Höhe über NN 1.400 m) wurden nachweislich autochthone Übertragungen nachgewiesen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe Dengue-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
  • Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Malaria.

  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

Unterhalb von 2.000 Metern besteht in Nepal ganzjährig ein geringes Übertragungsrisiko für Malaria v.a. in den Terai Distrikten nahe Indien und dem Chitwan Nationalpark. Kathmandu, Pokhara und der Himalaya in Höhenlagen ab 2.000 m gelten als malariafrei. Der Anteil an Malaria tertiana (P. vivax) beträgt 91%, Malaria tropica-Fälle (P. falciparum) treten zu 9% auf. Eine Karte der Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
  • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
  • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

Unter üblichen Rahmenbedingungen (Reisedauer bis 4 Wochen, Hotelunterbringung mit Klimaanlage, informierter und umsichtiger Reisender) wird keine medikamentöse Malariaprophylaxe empfohlen.

HIV/AIDS

Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Cholera

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Cholera.

  • Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

Japanische Enzephalitis

Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren, siehe Japanische Enzephalitis. Ein Übertragungsrisiko für JE besteht in Nepal in den südlichen Landesteilen, vereinzelt sind auch Fälle im Kathmandu Tal aufgetreten.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Japanischer Enzephalitis im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere nachts konsequent vor Mückenstichen und lassen Sie sich impfen.

Tollwut

Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden (durch Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen). Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und Übertragung einer Tollwut. Affen können ebenfalls Tollwut übertragen und sollten niemals gefüttert werden. Die notwendigen, medizinischen Maßnahmen nach Bissverletzungen eines Ungeimpften sind in Nepal nicht immer möglich. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung vor einem Biss. Deshalb kommt einer vorbeugenden Tollwutimpfung für Reisen nach Nepal eine besondere Bedeutung zu. Sie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein. Die auch nach einem Biss notwendige, unverzügliche „Auffrischung“ kann dann ggf. vor Ort erfolgen, siehe Tollwut.

Tuberkulose

Die Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger auch in Nepal. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung.

Aviäre Influenza (Vogelgrippe)

Seit 2019 wurden aus Nepal Fälle von aviärer Influenza gemeldet.
Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung wurde bisher nicht nachgewiesen. Siehe auch Aviäre Influenza.

Geographisch bedingte Erkrankungen

Siehe auch Reiseinfos – Wanderungen und Trekking-Touren

Nepal ist ein beliebtes Reiseziel für Trekkingtouristen, die in große Höhen aufsteigen. Oft reicht die Zeit nicht für eine stufenweise Höhenanpassung. Verschiedene Formen von akuter Höhenkrankheit sind möglich, siehe Höhenkrankheit.

  • Lassen Sie sich vor Reisen in große Höhen (über 2.300 m) vor der endgültigen Reiseplanung individuell durch einen höhenmedizinisch erfahrenen Arzt beraten. Eine Reisekrankenversicherung, die das Bergerisiko (z.B. eine Hubschrauber-Evakuierung) mit abdeckt, ist unbedingt empfohlen.

Es gibt in Nepal mehrere zivile Luftrettungsunternehmen für die Hubschrauberrettung aus Bergnot. Witterungsbedingt sind die Fluggeräte aber nicht immer einsatzbereit. Die Alarmierung kann je nach Unfallort oft nur verzögert erfolgen. Die Kostenübernahme einer Rettung muss in jedem Fall vor dem Start der Rettungsaktion geklärt sein, sonst ist sie unter Umständen vom Verunglückten selbst zu tragen.

Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für Reisende in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und Abrutschen von ganzen Berghängen kommen.

Weitere Gesundheitsgefahren

Patienten mit psychischen Erkrankungen wird dringend geraten, ihre Medikamente vor und während einer Nepalreise nicht abzusetzen. Eine psychiatrische und deutschsprachige Versorgung wie im Heimatland kann meist nicht gewährleistet werden. Zudem versichern viele Reisekrankenversicherungen medizinische Leistungen bei psychischen Erkrankungen nicht. In solchen Fällen ist oft auch ein spontaner Heimflug ausgeschlossen, da zahlreiche kommerzielle Fluglinien die Mitnahme labiler Patienten mit psychischen Erkrankungen ohne psychiatrische Begleitung ablehnen. Bitte besprechen Sie ggf. Ihre Reisepläne ausführlich mit Ihrem behandelnden Arzt.
Luftverschmutzung

Aufgrund von Waldbränden können insbesondere in den trockenen Monaten (November – Mai) durch Luftverschmutzung/Feinstaubbelastung gesundheitliche Beschwerden entstehen. Personen mit Vorerkrankungen der Lunge sind besonders gefährdet.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist in weiten Landesteilen unzureichend und entspricht häufig nicht europäischem Standard. Eine ausreichende Grundversorgung besteht in Kathmandu und den gängigen Touristenzielen, auch entlang der großen Trekkingrouten. In Kathmandu ist die medizinische Versorgung in einzelnen Fachbereichen durchaus auch auf einem hohen Niveau. Bei schweren Erkrankungen muss deshalb ggf. eine medizinische Evakuierung, zum Beispiel nach Kathmandu oder weiter nach Indien erwogen werden.

Die Versorgung mit zuverlässigen Medikamenten und eine ununterbrochene Kühlkette sind nicht immer gesichert. Es muss damit gerechnet werden, dass insbesondere in kleinen Apotheken auch Fake-Produkte statt richtiger Medikamente verkauft werden. Landesweit treten zahlreiche Resistenzen gegenüber häufig eingesetzten Antibiotika auf.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.
  • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist die nepalesische Rupie (NPR). Im Kathmandu-Tal besteht die Möglichkeit, sich über Geldautomaten mit Bargeld zu versorgen. Die meisten Automaten akzeptieren VISA- und Mastercard-Kreditkarten; Debitkarten werden kaum akzeptiert.

Neben Kreditkarten empfiehlt sich die Mitnahme von EUR oder USD in bar, insbesondere bei Reisen in weniger besiedelte Regionen.

Devisen können in allen größeren Städten problemlos getauscht werden. Die indische Rupie (INR) ist in Nepal frei konvertierbar, allerdings werden Scheine in der Regel nur bis max. 100 INR-Noten akzeptiert.

Wanderungen und Trekking-Touren

Trekking und auch Bergsteigen in Nepal erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Die Gefahr einer Höhenkrankheit sollte nicht unterschätzt werden. Wegen der Überfüllung zahlreicher Routen und Gipfelbesteigungen durch zu viele Besucher besteht oft auch erhöhte Unfallgefahr.

Seit 2023 darf aus Sicherheitsgründen in den Nationalparks und im Hochgebirge nur noch mit zertifizierten Führern getrekkt oder geklettert werden. Weitere Details können z.B. über die Travel Updates des Nepal Tourism Board (NTP) in Erfahrung gebracht werden.

Alle Trekker müssen eine gültige TIMS Card (Trekkers' Information Management System) besitzen, die bei den TIMS-Stellen des Nepal Tourism Board (NTP) bzw. der Trekking Agents Association of Nepal (TAAN) erhältlich ist. Reiseagenturen, die diesen Verbänden nicht angehören, müssen die Zertifikate bei NTP bzw. TAAN einholen. Für bestimmte eingeschränkte Trekking-Gebiete ist zusätzlich eine Trekking Permit erforderlich.

Wiederholt kam es zu Erpressungen von Trekkern, die mit frei angeheuerten, nicht lizenzierten Trägern ohne Versicherungsnachweise für die Träger unterwegs waren. Das Einschalten einer verlässlichen Reiseagentur, eines ortskundigen Führers und das Mitführen der entsprechenden Zahlungsnachweise beugen rechtlichen Schwierigkeiten vor.

  • Trekken Sie im Hochgebirge und in den Nationalparks nur mit einem zertifizierten, ortskundigen Führer. Informieren Sie sich über die entsprechenden Erfordernisse über das Nepal Tourism Board (NTP), die lokale Presse und Ihre Reiseagentur.
  • Beantragen Sie rechtzeitig eine gültige TMS-Card.
  • Begehen Sie nur bekannte Routen und bleiben Sie in Gruppen; weichen Sie von ausgewiesenen Wanderrouten nicht ab.
  • Nutzen Sie ausschließlich seriöse Agenturen und Führer mit entsprechender staatlicher Lizenz.
  • Holen Sie vor dem Besuch abgelegener Gebiete aktuelle Informationen über die Sicherheitslage ein.
  • Registrieren Sie sich unter Angabe der Trekking-Route und der Versicherungsdaten bzw. der Mitgliedschaft in einer Rettungsfluggesellschaft unbedingt in der Krisenvorsorgeliste.
  • Unterschätzen Sie die Risiken der Höhenkrankheit nicht und steigen Sie bei den ersten Anzeichen wie Übelkeit, Kopfschmerzen oder Atemnot wieder ab, siehe Gesundheit.
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Im Oberen Winkel 12a
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