
Der Kurs findet im Wallis statt, einer Region mit vergleichsweise hoher Viertausender-Dichte und ausgeprägten Gletscherlandschaften. Das ermöglicht es uns, spontane Wetterumschwünge gezielt auszunutzen und steigert zugleich die Durchführbarkeit des Kurses bei wechselnden Bedingungen. Ausgangspunkte wie Saas-Fee und Zermatt bieten uns den Zugang zu klassischen Hochtourenzielen. Die Umgebung verspricht ideale Bedingungen, um Sicherungstechniken, Seilführung und Bewegungsabläufe im vergletscherten Gelände systematisch zu erlernen. Gleichzeitig entsteht ein realistisches Bild der Anforderungen, die spätere eigenständige Hochtouren mit sich bringen werden.
Unser Hochtourenkurs 4000er verbindet technische Ausbildung mit realer Anwendung im hochalpinen Gelände. Die sichere Bewegung auf Gletschern, das Gehen am Seil und der Umgang mit Steigeisen sowie Pickel stellen gänzlich neue Anforderungen an Koordination und Aufmerksamkeit. Jeder Schritt erfolgt bewusst. Das Gelände, der Schnee und das Eis verändern sich ständig. Diese spezielle Dynamik prägt den Ablauf unserer fünftägigen Hochtourenwoche.
Der Hochtourenkurs schafft die Grundlage, sich künftig selbstständig im hochalpinen Gelände zu bewegen und jederzeit fundierte Entscheidungen zu treffen. Unsere Ausbildung erfolgt nicht isoliert, sondern eingebettet in den täglichen Tourenablauf. Inhalte wie Spaltenbergung, Verankerungen in Firn und Eis sowie das richtige Verhalten am Gletscher setzen wir praxisnah im Gelände um. Entscheidungen auf Basis von Wetterdaten zur Zeitplanung und Routenwahl fließen kontinuierlich in die Kursinhalte ein und schaffen ein tiefgreifendes Verständnis für die Zusammenhänge im Hochgebirge.
Die Besteigung von Allalinhorn und Breithorn stellt dabei keinen Selbstzweck dar, sondern dient als realitätsnahe Anwendung der zuvor erlernten Techniken.
Unser Hochtourenkurs richtet sich an Einsteiger, die erste Erfahrungen im hochalpinen Gelände sammeln möchten. Eine gute Grundkondition ist erforderlich, da die Touren Gehzeiten von bis zu sieben Stunden und Höhenunterschiede von über 1.100 Metern umfassen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind im vergletscherten Gelände ebenfalls unbedingt notwendig. Vorkenntnisse im Umgang mit Steigeisen oder Seiltechnik sind nicht zwingend erforderlich, da unser zertifizierter Berg- und Skiführer die Grundlagen während des Kurses vermittelt. Das Mindestalter für diesen Kurs beträgt 16 Jahre. Eine gute körperliche Vorbereitung erleichtert die Anpassung an die Höhe und Belastung während unserer täglichen Touren.
Unser Kurs vermittelt die zentralen Techniken des Höhenbergsteigens. Dazu gehören unter anderem das sichere Gehen mit Steigeisen, der Einsatz des Pickels sowie das Anseilen auf dem Gletscher. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Sicherungsmethoden im Eis und Firn sowie der Spaltenbergung. Auch Wetterbeurteilung, Tourenplanung und der Umgang mit alpinen Gefahren sind fester Bestandteil des Kurses. Diese Inhalte erklärt unser Berg- und Skiführer nicht nur theoretisch, sondern wendet sie mit den Teilnehmern auch direkt im Gelände an. Der Fokus liegt darauf, ein umfassendes Verständnis für die genauen Abläufe auf Hochtouren zu entwickeln und die wichtigsten Techniken sicher umzusetzen.
Im Rahmen des Kurses besteigen wir zwei Viertausender im Wallis: das Allalinhorn mit 4.027 Metern und das Breithorn mit 4.164 Metern Höhe. Beide Berge bieten technisch vergleichsweise einfache Routen und eignen sich daher hervorragend für systematische Ausbildungstouren. Während der Besteigungen setzen die Teilnehmer wichtige Inhalte wie Spaltenüberquerung, Seiltechnik und Routenwahl praktisch um, statt sie nur theoretisch zu erlernen. Die beiden Gipfel bieten darüber hinaus weite Ausblicke auf bekannte Berge wie das Matterhorn, den Monte Rosa und den Mont Blanc. Die Besteigungen sind integraler Bestandteil der Ausbildung und dienen der Anwendung der erlernten Fähigkeiten.
Der bewusste Umgang mit der Höhe gehört zu den grundlegenden Aspekten im hochalpinen Gelände. Bereits ab etwa 2.500 Metern Höhe kann es dazu kommen, dass sich der Körper an die veränderten Bedingungen anpassen muss. Typische Symptome wie Kopfschmerzen oder Müdigkeit können auftreten und beeinflussen die Leistungsfähigkeit. Eine vorherige Akklimatisation durch Aufenthalte in höheren Lagen beschleunigt die Anpassung deutlich. Teilnehmer können jedoch unbesorgt sein: Unser erfahrener Berg- und Skiführer achtet während des Kurses auf ein angepasstes Tempo, um den Körper nicht unnötig zu belasten. Die Tourenplanung berücksichtigt sowohl die Höhe als auch die körperliche Verfassung der Gruppe.
Während der gesamten Woche erfolgt die Betreuung durch einen staatlich geprüften Bergführer. Unser Treffpunkt befindet sich am Busbahnhof in Saas-Fee, von wo aus unser Kurs startet. Die ersten zwei Nächte verbringen wir gemeinsam auf einer gemütlichen Hütte. Anschließend wechseln die Standorte im Verlauf der Woche. Eine Nacht verbringen wir in Herbriggen im Hotel Bergfreund. Die letzte Nacht übernachten wir im Rifugio Guide della Val D`Ayas. Wir nutzen Bergbahnen, um uns den Zugang zum Hochgebirge zu erleichtern und mehr Raum für Ausbildungsinhalte zu bieten. Die Gruppe bewegt sich in Fahrgemeinschaften zwischen den einzelnen Ausgangspunkten. Weitere Übernachtungen finden in Hütten oder Pensionen im Mehrbettzimmer oder Lager mit Halbpension statt. Der Kurs endet in Zermatt.
Reiseziel Schweiz – Nationalität Deutschland (Stand: 14.01.2025)
Weiterführende Informationen gibt es beim Auswärtigen Amt.
Für alle Fragen zu deinen Rechten und den Einreisebestimmungen stehen wir dir gerne beratend zur Seite! Rufe uns einfach on oder schreibe uns eine E-Mail.
Wir entnehmen alle Inhalte der Webseite des Auswärtigen Amtes.
Reiseziel Italien – Nationalität Deutschland (Stand: 14.01.2025)
Weiterführende Informationen gibt es beim Auswärtigen Amt.
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