Karwendel Durchquerung alpin

Gipfel und Wege im Karwendel

Karwendel Durchquerung alpin

Anspruchsvolle, abwechslungsreiche Hüttentour durch den Alpenpark Karwendel von West nach Ost. Ruhige Landschaften, magische Plätze, grandiose Aussichten, spannende Wege, großartige Gipfelerlebnisse, urige Almen und gemütliche Unterkünfte. So bekannte Orte wie kleiner und großer Ahornboden gehören ebenso zu dieser Wanderwoche wie König Ludwigs Lieblingsplatz am Soiernsee und markante Gipfel: Schöttelkarspitze, Soiernspitze, Lamsenspitze und Birkkarspitze (höchster Gipfel im Karwendel).

Dauer
6 Tage
Gruppe ab 6 bis max. 10 Personen
Technik
Ausdauer
Kosten
Termine
012600
12.07. - 17.07.2020
Sonntag - Freitag
012601
26.07. - 31.07.2020
Sonntag - Freitag
012602
16.08. - 21.08.2020
Sonntag - Freitag
012603
06.09. - 11.09.2020
Sonntag - Freitag
112600
11.07. - 16.07.2021
Sonntag - Freitag
ab 01.10.2020
buchbar
112601
25.07. - 30.07.2021
Sonntag - Freitag
ab 01.10.2020
buchbar
112602
15.08. - 20.08.2021
Sonntag - Freitag
ab 01.10.2020
buchbar
112603
05.09. - 10.09.2021
Sonntag - Freitag
ab 01.10.2020
buchbar
Anforderungen

Sehr gute Ausdauer, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit zwingend erforderlich. Anspruchsvolle Tour, die sich nicht für Einsteiger eignet!

Treffpunkt
10:00 Uhr in Krün, Wanderparkplatz Griesweg an der Isarbrücke.
Ende der Tour
ca. 13:00 Uhr Krün
Verpflegung

Als Verpflegung auf Tour empfehlen wir Müsliriegel, Trockenobst oder Fruchtschnitten in überschaubarer Menge sowie mind. 1 l Getränk.

1. Tag: Seinskopf - Schöttelkarspitze - Soiernaus
↑ 1350 m ↓ 600 m 5 Std.

Über die Schwarzkopfhütte auf den Seinskopf, 1961 m. Weiter auf die Schöttelkarspitze, 2050 m. Der Übergang zwischen den beiden Gipfeln erfordert eine gute Trittsicherheit!
Ein grandioser 360° Blick über das Karwendel erwartet uns: das Wettersteingebirge, die Voralpen mit zahlreichen Seen bis in die Zentralalpen. Kurzer Abstieg zum Soiernhaus, 1611 m. Einem der Lieblingsplätze von König Ludwig II. Er hatte sich sogar ein Boot zu den gleichnamigen Seen tragen lassen und seinerzeit einen Pavillion auf der Schöttelkarspitze erbaut.

Bei schlechten Verhältnissen oder Gewitterneigung wählen wir den Aufstieg zum Soiernhaus über die Fischbachalm. (Gehzeit: 4 Std. 900 m Aufstieg, 150 m Abstieg)
Übernachtung auf dem Soiernhaus.

2. Tag: Soiernspitze - Bäralplsattel - Karwendelhaus
↑ 1450 m ↓ 1250 m 8-9 Std.

Früh brechen wir auf, denn es erwartet uns der längste Tag! Erstes Ziel die Soiernspitze mit 2257 m der höchste Gipfel in der Soierngruppe und mit seinen Schuttbändern sehr markant. Der Weg zum Gipfel ist anstrengend aber technisch einfach. Abstieg zur Krinner-Kofler Hütte im Karwendeltal.
Nach einer Pause zunächst weiter bergab in den Hufachgraben. Von hier Aufstieg zum Gjaidsteig und über den Bäralplsattel, 1820 m, bis zum Karwendelhaus. Der Gjaidsteig ist teilweise gesichert, Trittsicherheit nötig! Ziel ist das Karwendelhaus.
Die Soiernspitze wird nur bei guten Verhältnissen begangen!

3. Tag: Tagestour Birkkarspitze
↑ 950 m ↓ 950 m 4-5 Std.

Schon gleich am Beginn des Aufstiegs erreichen wir die technische Schlüsselstelle, einen gesicherten Aufschwung. Den Abzweig zum Hochalmkreuz lassen wir links liegen und gehen weiter in Richtung Schlauchkar. Durch Geröll steigen wir nach oben. Im oberen Bereich sind einige felsige Aufschwünge zu überwinden, die teilweise mit Drahtseilen gesichert sind. Über den Schlauchkarsattel, 2639 m, erreichen wir die Birkkarhütte und schon bald stehen wir am Gipfel der Birkkarspitze, 2749 m. Wir steigen auf gleicher Route wieder ab.

4. Tag: Kleiner und großer Ahornboden
↑ 900 m ↓ 1200 m 6-7 Std.

Vom Karwendelhaus wandern wir auf einem breitem Schotterweg abwärts zum kleinen Ahornboden. Mehrere Jahrhunderte alte Ahorne wachsen hier. Der Kleine Ahornboden auf etwa 1400 m ist – wie auch der Große Ahornboden – insbesondere im Herbst wegen des Farbenspiels der Bäume ein äußerst beliebtes Ausflugsziel. Hier befindet sich das Denkmal für Hermann von Barth, den Karwendel-Erschließer.
Wir steigen zur Falkenhütte auf und folgen dem E4 über den großen Ahornboden und die Engalm. Von hier gemütlich weiter zur Binsalm, unserem Quartier.

5. Tag: Lamsenjoch - Lamsenspitze
↑ 1300 m ↓ 850 m 6-7 Std.

Auf dem E4 zum Lamsenjoch und weiter bis zur Lamsenjoch Hütte. Mit leichtem Gepäck steigen wir auf die Lamsenspitze. Auch hier erwarten uns wieder seilgesicherte Passagen und ein leichter Klettersteig bis Kategorie B und wir nutzen unsere Klettersteigausrüstung. Wir kehren zurück zur Lamsenjoch Hütte.

6. Tag: Gramaialm - Rückfahrt
↓ 700 m 2 Std.

Gemütlich durch das Gramaital auf dem E4 hinab zur Gramaialm. Von hier Transfer in rund 1 1/2 Stunden Fahrzeit zurück nach Krün.

Leistungen
  • gepr. Bergwanderführer oder staatl. gepr. Bergführer
  • 5 x ÜN/HP Hütte im MBZ oder Lager
  • Transfer
  • Leihausrüstung
Zusatzkosten
  • Getränke
  • nicht inkludierte Verpflegung: Einkehr oder Lunchpaket
  • Parkgebühren
  • Trinkgelder
Hinweis



Achtung! Für die Termine im Sommer 2020 gelten wegen Corona besondere Bedingungen. Unseren aktuellen Sicherheits- und Hygieneleitfaden finden Sie bei den Downloads.

Downloads
Schwierigkeit Ausdauer

Ausdauer für Touren mit einer Gehzeit (echte Gehzeit ohne Pausen) meist über 8 Std. und mehr als 1200 Höhenmeter im Auf- und Abstieg.

Schwierigkeit Technik

Technisch bewegen wir uns bei diesen Touren in teilweise anspruchsvollem Gelände. Absolute Trittsicherheit auch in teilweise weglosem Gelände, so wie auf nassem Fels und im Schrofengelände ist erforderlich. Die Wege sind nicht unbedingt durchgehend sichtbar. Sehr ausgesetzte Stellen können mit Seilen oder Ketten gesichert sein. Eventuell brauchen Sie die Hände fürs Gleichgewicht. Zum Teil exponierte Stellen mit Absturzgefahr.

Dauer
6 Tage
Gruppe ab 6 bis max. 10 Personen
Technik
Ausdauer
Kosten
1. Tag: Seinskopf - Schöttelkarspitze - Soiernaus
↑ 1350 m ↓ 600 m 5 Std.

Über die Schwarzkopfhütte auf den Seinskopf, 1961 m. Weiter auf die Schöttelkarspitze, 2050 m. Der Übergang zwischen den beiden Gipfeln erfordert eine gute Trittsicherheit!
Ein grandioser 360° Blick über das Karwendel erwartet uns: das Wettersteingebirge, die Voralpen mit zahlreichen Seen bis in die Zentralalpen. Kurzer Abstieg zum Soiernhaus, 1611 m. Einem der Lieblingsplätze von König Ludwig II. Er hatte sich sogar ein Boot zu den gleichnamigen Seen tragen lassen und seinerzeit einen Pavillion auf der Schöttelkarspitze erbaut.

Bei schlechten Verhältnissen oder Gewitterneigung wählen wir den Aufstieg zum Soiernhaus über die Fischbachalm. (Gehzeit: 4 Std. 900 m Aufstieg, 150 m Abstieg)
Übernachtung auf dem Soiernhaus.

2. Tag: Soiernspitze - Bäralplsattel - Karwendelhaus
↑ 1450 m ↓ 1250 m 8-9 Std.

Früh brechen wir auf, denn es erwartet uns der längste Tag! Erstes Ziel die Soiernspitze mit 2257 m der höchste Gipfel in der Soierngruppe und mit seinen Schuttbändern sehr markant. Der Weg zum Gipfel ist anstrengend aber technisch einfach. Abstieg zur Krinner-Kofler Hütte im Karwendeltal.
Nach einer Pause zunächst weiter bergab in den Hufachgraben. Von hier Aufstieg zum Gjaidsteig und über den Bäralplsattel, 1820 m, bis zum Karwendelhaus. Der Gjaidsteig ist teilweise gesichert, Trittsicherheit nötig! Ziel ist das Karwendelhaus.
Die Soiernspitze wird nur bei guten Verhältnissen begangen!

3. Tag: Tagestour Birkkarspitze
↑ 950 m ↓ 950 m 4-5 Std.

Schon gleich am Beginn des Aufstiegs erreichen wir die technische Schlüsselstelle, einen gesicherten Aufschwung. Den Abzweig zum Hochalmkreuz lassen wir links liegen und gehen weiter in Richtung Schlauchkar. Durch Geröll steigen wir nach oben. Im oberen Bereich sind einige felsige Aufschwünge zu überwinden, die teilweise mit Drahtseilen gesichert sind. Über den Schlauchkarsattel, 2639 m, erreichen wir die Birkkarhütte und schon bald stehen wir am Gipfel der Birkkarspitze, 2749 m. Wir steigen auf gleicher Route wieder ab.

4. Tag: Kleiner und großer Ahornboden
↑ 900 m ↓ 1200 m 6-7 Std.

Vom Karwendelhaus wandern wir auf einem breitem Schotterweg abwärts zum kleinen Ahornboden. Mehrere Jahrhunderte alte Ahorne wachsen hier. Der Kleine Ahornboden auf etwa 1400 m ist – wie auch der Große Ahornboden – insbesondere im Herbst wegen des Farbenspiels der Bäume ein äußerst beliebtes Ausflugsziel. Hier befindet sich das Denkmal für Hermann von Barth, den Karwendel-Erschließer.
Wir steigen zur Falkenhütte auf und folgen dem E4 über den großen Ahornboden und die Engalm. Von hier gemütlich weiter zur Binsalm, unserem Quartier.

5. Tag: Lamsenjoch - Lamsenspitze
↑ 1300 m ↓ 850 m 6-7 Std.

Auf dem E4 zum Lamsenjoch und weiter bis zur Lamsenjoch Hütte. Mit leichtem Gepäck steigen wir auf die Lamsenspitze. Auch hier erwarten uns wieder seilgesicherte Passagen und ein leichter Klettersteig bis Kategorie B und wir nutzen unsere Klettersteigausrüstung. Wir kehren zurück zur Lamsenjoch Hütte.

6. Tag: Gramaialm - Rückfahrt
↓ 700 m 2 Std.

Gemütlich durch das Gramaital auf dem E4 hinab zur Gramaialm. Von hier Transfer in rund 1 1/2 Stunden Fahrzeit zurück nach Krün.

Leistungen
  • gepr. Bergwanderführer oder staatl. gepr. Bergführer
  • 5 x ÜN/HP Hütte im MBZ oder Lager
  • Transfer
  • Leihausrüstung
Zusatzkosten
  • Getränke
  • nicht inkludierte Verpflegung: Einkehr oder Lunchpaket
  • Parkgebühren
  • Trinkgelder
Hinweis



Achtung! Für die Termine im Sommer 2020 gelten wegen Corona besondere Bedingungen. Unseren aktuellen Sicherheits- und Hygieneleitfaden finden Sie bei den Downloads.

Downloads
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von staatlich geprüften Berg- und Skiführern,
Bergwanderführern, Heeresbergführern oder
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Gütesiegel VDBS
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Abzeichen IVBV
Abzeichen Profi Bergschule
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