Hüttenwandern

wilder Granit

Anspruchsvolle alpine Rundtour mit Klettersteigeinlage

Neu

Urner Alpen

Göschenen liegt im Herzen der Schweiz und bietet durch die spektakulären Gipfel und Gletscher, die uns umgeben großartige Eindrücke. Verblüffenderweise wurde es von den großen Touristenströmen bislang vergessen, obwohl man nur an ganz wenigen Orten der Alpen eine solche Bandbreite an Eindrücken und Erlebnissen gewinnen kann. Das Zusammenspiel der Gletscher und Grantitgipfel in Verbindung mit der abwechlungsreichen und spannenden Route ist wirklich einzigartig. Die urigen Berghütten und die vor einigen Jahren eröffnete Salbitbrücke vervollständigen das Gesamterlebnis weiter.

Dauer
6 Tage
Gruppe ab 5 bis max. 7 Personen
Technik
Ausdauer
Kosten
ab 995 €

Termine

Keine Termine gefunden

Anforderungen

Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und etwas Klettersteigerfahrung sind notwendig. Sollten Sie noch keine Erfahrung mit Klettersteigen haben, empfehlen wir Ihnen vorab einen unserer Klettersteigkurse zu besuchen.

Treffpunkt

12:00 Uhr Parkplatz am Restaurant Dammagletscher

Ende der Tour

ca. 12:00 Uhr am Parkplatz am Restaurant Dammagletscher

1. Tag: Dammahütte, 2438 m

↑ 700 m 4 Std.

Vom Berggasthaus Dammagletscher, 1785 m, wandern wir entlang des Göscheneralpsees und nach der Überquerung des Gletscherbaches Dammareuss zur Dammahütte, eine der kleinsten bewarteten Hütten der Schweiz. Sie liegt auf dem Südgrat des Moosstocks, östlich des Dammastocks, in aussichtsreicher Lage über dem Göscheneralpsees auf 2438 m.

2. Tag: Chelenalphütte, 2350 m

↑ 600 m ↓ 630 m 5-6 Std.

Über den treppenartig angelegten Weg steigen wir von der Dammahütte ab und folgen talwärts den Kehren des Hüttenweges. Ohne die junge Dammareuss nochmal zu überqueren, folgt die Route leicht absteigend dem Rundweg um den Göscheneralpsee bis zur Wegkreuzung der Chelenalpreuss. Umrahmt von einer fantastischen Kulisse führt der Hüttenweg über alpine Weiden und felsdurchsetzte Wegpartien ins einsame Chelenalptal hinein. Die Aussicht auf den gewaltigen Talschluss mit dem Chelengletscher und die Winterberge sowie die zahlreichen Bäche begleiten unseren Weg. Nach den Alpgebäuden und Ruinen der Hinter Röti überwindet der Weg einige mit Fixseilen gesicherte Felsstufen. Danach bewältigen wir in vielen Kehren die letzte Steilstufe und erreichen über rötlich angewitterte Felshöcker die Chelenalphütte, 2350 m.

3. Tag: Bergseehütte, 2370 m

↑ 550 m ↓ 500 m 5-6 Std.

Einsame Stille in eindrücklicher Urlandschaft begleitet uns auf dem Verbindungsweg zur Bergseehütte: der Aufstieg von der Chelenalphütte Richtung Sustenlimi überquert zuerst den teils wilden Bachlauf und gelangt über einige Halteseile gesichert zur Verzweigung Richtung Bergsee. Geröll und grobblockiges Gestein verlangen hier Trittsicherheit. Dann leitet der Weg durch eine Rippe des Hoch Horefellistocks zur Vorder Mur hinab und weiter zum blaugrünen Bergsee. Still und ruhig liegt er in der sagenhaften Umgebung. Nur 20 Minuten von der Hütte entfernt befindet sich der Klettersteig "Bergsee", den wir bei genügend Zeit und Lust am Nachmittag noch machen können.

4. Tag: Voralphütte, 2126 m

↑ 600 m ↓ 750 m 4 Std.

Heute geht es weglos über große Blockfelder und wir steigen weiter bis an den Fuss der imposanten Ostwand des Bergseeschijen. Mit Unterstützung einiger Ketten gelangen wir in die Lücke zwischen Bergseeschijen und Hochschijen. Den Gipfel des Bergseeschijen, 2819 m, lassen wir uns bei genügend Zeit und gutem Wetter nicht entgehen. Danach geht es mit einigem Auf und Ab weiter zum Horenfellistock, 2581 m. Nach einem steilen Abstieg mündet der Weg nun in die Landschaft grüner Bergweiden und wir erreichen die wunderschön gelegene Voralphütte, 2126 m.

5. Tag: Salbithütte, 2105 m

↑ 650 m ↓ 670 m 4-5 Std.

Seit 2010 ist die Salbithängebrücke das Highlight dieser aussichtsreichen Etappe. Hinter der Voralphütte folgen wir einem steilen Pfad Richtung Chüeplanggenstock hinauf in den Flüestafel. Hier steigen wir weiter bis unter den Gratausläufer des Rothorns und in steinigem Gelände hinab in den Horefelliboden. Wir queren den durch Stahlseile gesicherten kurzen Klettersteig und folgen dem gewundenen Pfad hinauf bis unter den Salbitschijen-Westgrat. Jetzt führt die Route unter den Felstürmen der Salbitschijen entlang, vorbei an der Biwakschachtel bis zu einer kurzen Metallleiter. Über ihre Tritte gelangen wir hinunter zur Salbitbrücke, die in nepalesischer Bauart die Stotzig-Chälä überquert. Nicht mehr lange und wir erreichen die Salbithütte, 2105 m.

6. Tag: Abstieg und Heimreise

↓ 900 m 3 Std.

Nach dem Frühstück steigen wir ab nach Ulmi im Göschener Tal wo wir zum letzten Mal einkehren und eine Woche voller einzigartiger Eindrücke ausklingen lassen, bevor wir mit dem Bus zu unserem Ausgangspunkt am Göscheneralpsee zurückkehren und die Heimreise antreten.

Leistungen

  • gepr. Bergwanderführer /staatl. gepr. Bergführer
  • 5 x ÜN/HP in Hütten in Mehrbettzimmern oder Lagern
  • Rücktransfer am Ende der Tour zum Ausganspunkt

Schwierigkeit Technik

Technisch bewegen wir uns bei diesen Touren in teilweise anspruchsvollem Gelände. Absolute Trittsicherheit auch in teilweise weglosem Gelände, so wie auf nassem Fels und im Schrofengelände ist erforderlich. Die Wege sind nicht unbedingt durchgehend sichtbar. Sehr ausgesetzte Stellen können mit Seilen oder Ketten gesichert sein. Eventuell brauchen Sie die Hände fürs Gleichgewicht. Zum Teil exponierte Stellen mit Absturzgefahr.

Schwierigkeit Ausdauer

Ausdauer für Touren mit einer Gehzeit (echte Gehzeit ohne Pausen) bis zu 7 Std. und bis max. 1200 Höhenmeter im Auf- und Abstieg.

Dauer
6 Tage
Gruppe ab 5 bis max. 7 Personen
Technik
Ausdauer
Kosten
ab 995 €

1. Tag: Dammahütte, 2438 m

↑ 700 m 4 Std.

Vom Berggasthaus Dammagletscher, 1785 m, wandern wir entlang des Göscheneralpsees und nach der Überquerung des Gletscherbaches Dammareuss zur Dammahütte, eine der kleinsten bewarteten Hütten der Schweiz. Sie liegt auf dem Südgrat des Moosstocks, östlich des Dammastocks, in aussichtsreicher Lage über dem Göscheneralpsees auf 2438 m.

2. Tag: Chelenalphütte, 2350 m

↑ 600 m ↓ 630 m 5-6 Std.

Über den treppenartig angelegten Weg steigen wir von der Dammahütte ab und folgen talwärts den Kehren des Hüttenweges. Ohne die junge Dammareuss nochmal zu überqueren, folgt die Route leicht absteigend dem Rundweg um den Göscheneralpsee bis zur Wegkreuzung der Chelenalpreuss. Umrahmt von einer fantastischen Kulisse führt der Hüttenweg über alpine Weiden und felsdurchsetzte Wegpartien ins einsame Chelenalptal hinein. Die Aussicht auf den gewaltigen Talschluss mit dem Chelengletscher und die Winterberge sowie die zahlreichen Bäche begleiten unseren Weg. Nach den Alpgebäuden und Ruinen der Hinter Röti überwindet der Weg einige mit Fixseilen gesicherte Felsstufen. Danach bewältigen wir in vielen Kehren die letzte Steilstufe und erreichen über rötlich angewitterte Felshöcker die Chelenalphütte, 2350 m.

3. Tag: Bergseehütte, 2370 m

↑ 550 m ↓ 500 m 5-6 Std.

Einsame Stille in eindrücklicher Urlandschaft begleitet uns auf dem Verbindungsweg zur Bergseehütte: der Aufstieg von der Chelenalphütte Richtung Sustenlimi überquert zuerst den teils wilden Bachlauf und gelangt über einige Halteseile gesichert zur Verzweigung Richtung Bergsee. Geröll und grobblockiges Gestein verlangen hier Trittsicherheit. Dann leitet der Weg durch eine Rippe des Hoch Horefellistocks zur Vorder Mur hinab und weiter zum blaugrünen Bergsee. Still und ruhig liegt er in der sagenhaften Umgebung. Nur 20 Minuten von der Hütte entfernt befindet sich der Klettersteig "Bergsee", den wir bei genügend Zeit und Lust am Nachmittag noch machen können.

4. Tag: Voralphütte, 2126 m

↑ 600 m ↓ 750 m 4 Std.

Heute geht es weglos über große Blockfelder und wir steigen weiter bis an den Fuss der imposanten Ostwand des Bergseeschijen. Mit Unterstützung einiger Ketten gelangen wir in die Lücke zwischen Bergseeschijen und Hochschijen. Den Gipfel des Bergseeschijen, 2819 m, lassen wir uns bei genügend Zeit und gutem Wetter nicht entgehen. Danach geht es mit einigem Auf und Ab weiter zum Horenfellistock, 2581 m. Nach einem steilen Abstieg mündet der Weg nun in die Landschaft grüner Bergweiden und wir erreichen die wunderschön gelegene Voralphütte, 2126 m.

5. Tag: Salbithütte, 2105 m

↑ 650 m ↓ 670 m 4-5 Std.

Seit 2010 ist die Salbithängebrücke das Highlight dieser aussichtsreichen Etappe. Hinter der Voralphütte folgen wir einem steilen Pfad Richtung Chüeplanggenstock hinauf in den Flüestafel. Hier steigen wir weiter bis unter den Gratausläufer des Rothorns und in steinigem Gelände hinab in den Horefelliboden. Wir queren den durch Stahlseile gesicherten kurzen Klettersteig und folgen dem gewundenen Pfad hinauf bis unter den Salbitschijen-Westgrat. Jetzt führt die Route unter den Felstürmen der Salbitschijen entlang, vorbei an der Biwakschachtel bis zu einer kurzen Metallleiter. Über ihre Tritte gelangen wir hinunter zur Salbitbrücke, die in nepalesischer Bauart die Stotzig-Chälä überquert. Nicht mehr lange und wir erreichen die Salbithütte, 2105 m.

6. Tag: Abstieg und Heimreise

↓ 900 m 3 Std.

Nach dem Frühstück steigen wir ab nach Ulmi im Göschener Tal wo wir zum letzten Mal einkehren und eine Woche voller einzigartiger Eindrücke ausklingen lassen, bevor wir mit dem Bus zu unserem Ausgangspunkt am Göscheneralpsee zurückkehren und die Heimreise antreten.

Leistungen

  • gepr. Bergwanderführer /staatl. gepr. Bergführer
  • 5 x ÜN/HP in Hütten in Mehrbettzimmern oder Lagern
  • Rücktransfer am Ende der Tour zum Ausganspunkt

Zusatzkosten

Getränke zusätzliche Mahlzeiten: Einkehr oder Lunchpaket Parkgebühren Trinkgelder keine EC-Kartenzahlung auf den Hütten möglich, daher Bargeld für ca. CHF 50,- pro Tag/Person.
Dammahütte
Bergseehütte - Chelenalphütte
Göscheneralpsee
Bergseehütte
Salbithütte

Qualifikation unserer Bergführer

Bei all unseren Touren werden Sie
von staatlich geprüften Berg- und Skiführern,
Bergwanderführern, Heeresbergführern oder
ausgebildeten Bergrettern geführt und betreut.
Lernen Sie unser Team kennen